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Vogelleben am Binger Loch

Die anhaltende Trockenperiode hat im Rhein für einen extrem niedrigen Wasserstand gesorgt. Am berüchtigten Binger Loch zeigt der Fluss ganz besonders seine gefährlichen Passagen. Dem Schiffsverkehr bleibt hier nur noch ein schmaler Fahrwasserkanal.

Der Vogelwelt allerdings bieten die jetzt freigelegten steinigen Ufer, Krippen und Leitwerke nicht nur hervorragende Futterplätze, sondern auch ideale Rastmöglichkeiten.

Ein Schwarm Stare hat sich das zu Nutzen gemacht und sucht, begleitet von einigen jungen und bereits erwachsenen Lachmöwen, eifrig zwischen den Steinen nach Insekten und deren Larven.

Auf einer der freigelegten Steininseln haben sich Grau- und Nilgänse zur Ruhepause niedergelassen.

Mehr zur Flussmitte hin, dort wo sich ein Teil des Flusses rauschend durch eine Engstelle zwängt, sind etliche Kormorane in Stellung gegangen,wohl um hier im tieferen und sauerstoffreicheren Wasser bessere Fangaussichten zu haben.

Niedrigwasser – ein Nachteil für die Schifffahrt, für die Vogelwelt aber durchaus ein Vorteil!

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Thema von Anders Norén